Fettleibigkeit bei Kindern mit Kohlenhydratblockern entgegenwirken

Titelbild Fettleibigkeit bei Kindern mit Kohlenhydratblockern entgegenwirken

Sagt Ihnen der Begriff Kohlenhydratblocker etwas in Zusammenhang mit Fettleibigkeit bei Kindern? Wir möchten Sie in diesem Ratgeber darüber informieren, was dieses Präparat kann und wie es Adipositas bei Kindern entgegenwirken kann.

Das Mittel ist nämlich in der Lage, die Kalorienaufnahme zu reduzieren. Dennoch sollte auch die Ernährung umgestellt werden, wenn eine Gewichtsabnahme bei Kindern erwünscht ist, denn nur so kann ein solches Mittel am besten wirken.

Zudem sollten Sie auch dafür Sorge tragen, dass sich Ihr Kind aktiver bewegt. Die Kombination dieser drei Faktoren insgesamt ist hilfreich, um das Gewicht zu kontrollieren und zu verringern. Wenn das Produkt richtig angewendet wird, darf es langfristig eingenommen werden.

Doch wie entsteht Adipositas bei Kindern und wie genau können Sie diese mit dem Präparat Kohlenhydratblocker eindämmen? Das wollen wir im folgenden Absatz genauer erklären.

Wie entsteht Adipositas bei Kindern?


Es gibt unterschiedliche Gründe für die Entstehung von Fettleibigkeit bei Kindern. Einer der Gründe ist, dass sie nicht lernen, richtig beziehungsweise gesund und frisch zu kochen. Eine gesunde Ernährung enthält viel Gemüse und weniger Fett und Kohlenhydrate. Hier setzen die Blocker ein.

Außerdem müssen viele Kinder ihren Teller leer essen, obwohl sie oft bereits satt sind. Der zweite Grund für übergewichtige Kinder ist, dass Fett zusammen mit Kohlenhydraten zu häufig in die Ernährung eingebaut wird. Daher sollten Kohlenhydrate und Fette getrennt voneinander gegessen werden.

Aber auch Krankheiten sind eine Ursache für Fettleibigkeit bei Kindern, beispielsweise eine Insulinresistenz. Diese kann durch eine falsche Ernährung mit zu viel Kohlenhydraten ausgelöst werden. Ebenso kann eine Schilddrüsenunterfunktion dafür verantwortlich sein.

Des Weiteren ist mangelnde Bewegung ein Grund für kindliche Adipositas. Letztendlich sollten Kinder früher hinterfragen, ob die erlernten Essgewohnheiten richtig sind.

Welche Folgen kann die Fettleibigkeit haben?

Sehr wahrscheinliche Folgen einer Fettleibigkeit bei Kindern sind ein schnelleres Wachstum als bei normalgewichtigen Altersgenossen und Fettwechselstörungen. Das Übergewicht stabilisiert sich zudem. Es kommt zum erhöhten Blutdruck und Herz-Kreislauf-Problemen.

Wahrscheinlich sind außerdem Störungen des Zuckerstoffwechsels und eine Leberverfettung, wogegen Sie mit einem Kohlenhydratblocker entgegenwirken können. Weniger häufig kommen Gallensteine, Schlafstörungen und orthopädische Probleme im Kindesalter vor. Das Herz-Kreislauf-System fettleibiger Kinder wird belastet.

Kinder müssen Tag für Tag mit zusätzlichem Gewicht klarkommen. So können sich irreparable Herzschäden einschleichen. Etwa 60 Prozent der adipösen Kinder leiden an Haltungsschäden. Bemerkbar macht sich das an Rückenschmerzen, aber auch an Schmerzen in den Sprunggelenken, der Hüfte und den Knien.

Zudem kann es zu Erkrankungen kommen, von denen normalerweise nur Erwachsene betroffen sind, zum Beispiel einer Schlaf-Apnoe. Das Übergewicht sorgt im Schlaf für Atemstillstände, die zum plötzlichen Aufwachen führen.

Kann man der Fettleibigkeit bei Kindern mit einem Kohlenhydratblocker entgegenwirken?

Fettleibigkeit bei Kindern mit Kohlenhydratblocker entgegenwirkenBlocker dieser Art sind tatsächlich in der Lage, der Fettleibigkeit bei Kindern entgegenwirken zu können. Ihr Kind ist unter zwölf Jahre alt? Dann sollten Sie mit der Einnahme der Blocker noch warten, bis es dieses Alter erreicht hat. Meistens werden diese Präparate aus Bohnen gewonnen. Alternativ auch aus dem Panzer von Krebstieren. Die pflanzliche Substanz wird jedoch besser vertragen.

Nahrungsergänzungsmittel können für Ihr Kind ein gutes zusätzliches Mittel sein, um erfolgreich abnehmen zu können. Allerdings nur in Kombination mit einer gesunden Ernährung, viel Bewegung und bewusstem Essen. Das hält den Körper fit.

Was ist ein Kohlenhydratblocker überhaupt?

Ein Kohlenhydratblocker ist in der Lage, den Glukosespiegel zu senken, der sich im Blutplasma befindet. Auf diese Weise wird die Insulinausschüttung vermindert. Falls Diabetiker diese einnehmen möchten, ist es eventuell erforderlich, dass die Dosierung der behandelnden Mittel angepasst werden müssen, damit sich kein Insulinschock einstellen kann.

Diabetiker sollten deshalb vor der Einnahme von Kohlenhydratblockern Rücksprache mit dem Arzt halten. Diesbezüglich haben wir noch einen sehr guten Artikel gefunden. Das Gesundheitsportal Gesundheit im Leben hat zu Kohlenhydratblocker einen umfangreichen Artikel verfasst. Dort finden Sie alles was Sie über Kohlenhydratlbocker wissen müssen.

Was sollten Eltern und Kinder bei der Einnahme beachten?

Um eine korrekte Einnahme des Präparats zu gewährleisten, sollte es in Form von ein bis zwei Tabletten zu den Hauptmahlzeiten gegeben werden. Ist der Verzehr einer besonders kohlenhydrathaltigen Mahlzeit geplant, kann die Dosis auf drei Tabletten erhöht werden.

Dennoch muss der Tagesbedarf gedeckt werden, daher dürfen nicht mehr als drei Tabletten je Mahlzeit eingenommen werden respektive nicht mehr als sechs Tabletten täglich. Nebenwirkungen treten nur selten auf. Bei diesen handelt es sich in der Regel lediglich um Nahrungsmittelallergien.

Dazu gehören Juckreiz, Hautausschläge oder Magen-Darm-Beschwerden. Wenn es dazu kommt, müssen Sie die Behandlung unterbrechen.

Sollte ein Arzt über die Einnahme des Kohlenhydratblocker informiert werden?

Sollte ein Arzt über die Einnahme des Kohlenhydratblocker informiert werdenKinder unter zwölf Jahren sollten das Präparat nicht einnehmen. Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren sollten es ausschließlich unter der Aufsicht eines Arztes einnehmen. Falls Ihr Kind an einer Erkrankung leidet, sollten Sie vor der Einnahme ebenfalls einen Arzt konsultieren und sich beraten lassen.

Da meistens eine Substanz aus Bohnen enthalten ist und Ihr Kind allergisch auf Bohnen oder auf deren Inhaltsstoffen reagiert, sollte es das Mittel nicht einnehmen, um eventuelle Überempfindlichkeitsreaktionen vermeiden zu können. In diesem Fall sollten Sie nach einem anderen Weg zur Gewichtsreduktion suchen.

Gibt es Alternativen zum Kohlenhydratblocker?

Wenn Ihr Kind adipös ist, es aber den Blocker aufgrund einer Allergie oder Unverträglichkeit der enthaltenen Wirkstoffe nicht nehmen kann, sollten Sie sich nach Alternativen umschauen, damit das Körpergewicht reduziert werden kann. Welche Alternativen es gibt, schauen wir uns jetzt etwas genauer an.

Fettblocker zur Gewichtsreduktion

Es gibt Fettblocker, die das Fett im Körper binden. Dabei handelt es sich auch um natürliche Substanzen, die zum Beispiel aus Baobab gewonnen werden. Diese sind rein pflanzlich und eignen sich dazu, eine Diät zu unterstützen, um das Gewicht zu reduzieren.

Einige Produkte sind frei von Aromen, Gluten und Konservierungsstoffen. Auf für diese Präparate gilt jedoch, dass sie von Kindern unter zwölf Jahren nicht und nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden sollten.

Natürliche Appetitzügler für Kinder

Darüber hinaus gibt es noch sogenannte Appetitzügler, die den Hunger Ihres Kindes vermindern. Das bedeutet, dass Ihr Kind automatisch weniger isst. Ob ein Appetitzügler aber im Rahmen einer Diät für Ihren Nachwuchs geeignet ist, sollten Sie vor der Einnahme mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Ausgewogene und gesunde Ernährung

Letztendlich müssen Sie für eine ausgewogene und gesunde Ernährung bei Ihrem Kind sorgen, damit es dauerhaft und nachhaltig abnehmen kann, ohne dabei an Mangelerscheinungen zu leiden. Es ist wirklich nicht schwer, die Kost so umzustellen, dass Ihr Kind sein Übergewicht reduzieren kann. Dabei müssen Sie lediglich einige Regeln beachten.

Das gilt übrigens auch für alle Getränke. Ihr Kind sollte ab sofort auf zuckerhaltige Limonaden und Säfte verzichten. Geben Sie ihm stattdessen gesunde Getränke wie Wasser oder ungesüßte Getränke. Davon sollte Ihr Kind täglich viel trinken. Des Weiteren sollten Sie ihm pflanzliche Lebensmittel anbieten.

Dazu gehören natürlich vor allem Obst und Gemüse, aber auch Getreideprodukte oder Kartoffeln. Wie Sie nun aber wissen, dürfen diese keinesfalls zusammen mit Fetten eingenommen werden. Tierische Lebensmittel sollten nur gelegentlich auf den Speiseplan Ihres Kindes.

Dazu gehören Eier, Fisch, Wurst und Fleisch, ebenso Milch und alle Milchprodukte. Ihr Kind sollte Süßigkeiten, Zucker, Salz und Snacks nur sparsam verzehren. Fettreiche Produkte gehören ebenfalls nur in Maßen auf den Tisch. So zum Beispiel Chips oder Nussnougatcremes. Achten Sie darauf, dass fetthaltige Produkte reich an gesättigten Fettsäuren sind.

Genügend Bewegung und Sport

Um das Gewicht von adipösen Kindern zu verringern, ist es wichtig, dass sie sich ausreichend bewegen und Sport treiben. Das gehört sowieso unbedingt zu einer normalen Entwicklung. Ihr Kind ist schon älter? Dann fällt Ihnen vermutlich die Motivation schwer, vor allem im Hinblick auf TV, Computer und Smartphone.

Das ist für die ausreichende Bewegung nicht unbedingt förderlich. Allerdings gibt es Apps und Tools, die viele Möglichkeiten bieten, Ihr Kind dazu zu motivieren, sich mehr zu bewegen. Probieren Sie zum Beispiel einen Schrittzähler aus, der Ihr Kind täglich dazu anspornen wird, sich noch mehr zu bewegen und honorieren Sie seine Erfolge, wenn es seine Ziele erreicht hat.

Mit positiven Worten und Zuspruch unterstützen Sie Ihr Kind zusätzlich, an Gewicht zu verlieren. Aber auch kleinere Kinder können zu mehr Bewegung und Sport motiviert werden und sich nebenbei von einem Kohlenhydratblocker unterstützen lassen. Schlagen Sie zum Beispiel Hüpfspiele vor, die Sie vermutlich auch schon aus Ihrer Jugend kennen.

Daneben gibt es noch viele weitere Bewegungsspiele für Kinder, die nicht nur Spaß machen, sondern die Kilos fast wie von selbst purzeln lassen. Auch in diesem Bereich kann Ihnen der behandelnde Arzt weiterhelfen.

Abschließende Worte

Wir haben Sie in diesem Ratgeber darüber informiert, wie ein Kohlenhydratblocker dazu beitragen kann, das Gewicht von adipösen Kindern kontinuierlich zu verringern. Doch alleine mit diesen Präparaten ist das nicht möglich, denn nur in Kombination mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung sowie mit genügend Bewegung und Sport kann Ihr Kind dauerhaft in dieser Hinsicht erfolgreich sein.

Bedenken Sie jedoch, dass Ihr Kind nicht jünger als zwölf Jahre sein darf, um ein solches Präparat einnehmen zu können. Darüber hinaus ist es erforderlich, vor der Einnahme mit Ihrem Arzt zu sprechen, damit alle Gründe für und gegen eine Behandlung mit diesem Nahrungsergänzungsmittel mit Ihnen gemeinsam erörtert werden können.

Vor der Einnahme sollten auch eventuelle Krankheiten oder Unverträglichkeiten gegen enthaltene Substanzen ausgeschlossen werden, damit es nicht zu Wechsel- oder Nebenwirkungen kommen kann. Wenn einer Behandlung dann nichts mehr im Wege steht, kann Ihr Kind mit dieser beginnen und gemeinsam mit Ihrer Hilfe sein Gewicht Stück für Stück mit einem Kohlenhydratblocker reduzieren.

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Übergewicht bei Kindern – was kann man dagegen tun

Titelbild Übergewicht bei Kindern - was kann man dagegen tun

Kinder, die an Übergewicht leiden, sind ein zunehmendes Problem in der heutigen Gesellschaft. Laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ist in der Bundesrepublik Deutschland etwa jedes sechste Kind übergewichtig. Davon sind viele sogar adipös.

Die Schäden von zu hohem Gewicht in der Kindheit zeigen sich häufig erst im Erwachsenenalter. Dann machen sich negative körperliche Entwicklungen wie eine Fettleber, ein zu hoher Blutdruck oder Diabetes bemerkbar. Zudem erhöht ein zu hohes Gewicht das Risiko einer Herzerkrankung.

Eltern können die Gesundheit ihrer Kinder durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend sportliche Aktivitäten maßgeblich beeinflussen und sie damit vor bleibenden Schäden schützen. Viel Bewegung bringt viele Vorteile mit sich, fördert den Teamgeist und schützt vor sozialer Ausgrenzung.

Weshalb leiden Kinder immer häufiger an Übergewicht?

Weshalb leiden Kinder immer häufiger an ÜbergewichtDie Anzahl an Kindern, die an Übergewicht leiden, hat sich in Deutschland seit den 1980er Jahren verdoppelt. Doch woran liegt das? Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Ungesunde Ernährung wie zu viele Süßigkeiten oder Fast Food tragen nachweislich zu einer negativen Entwicklung des Gewichts bei. Auch mangelnde körperliche Aktivität fördert eine Gewichtszunahme.

Doch neben schlechtem Essen und zu wenig Sport gibt es noch zahlreiche weitere Faktoren, die zu Fettleibigkeit in der Kindheit führen. Besonders in Familien mit niedrigem Bildungsstand ist ein zu hohes Gewicht ein Problem. Auch Kinder, die mehr als eine Stunde pro Tag fernsehen und solche, deren Eltern ebenfalls übergewichtig sind, haben ein stark erhöhtes Übergewichtsrisiko.

So können Sie Übergewicht bei Ihrem Kind vermeiden

Eltern können bereits vor der Geburt ihres Kindes Maßnahmen setzen, die Übergewicht vermeiden können. Eine zu starke Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und Zigarettenkonsum bilden starke Risikofaktoren. Außerdem sollten Eltern vermehrt für Bewegung an der frischen Luft sorgen und die Zeit hinter dem Fernseher und anderen Medien reduzieren.

Die gemeinsame Zubereitung von gesundem, frischem Essen macht Spaß und weckt das Interesse an ausgewogener Ernährung.

Ausgewogene und gesunde Ernährung

In der heutigen Zeit erscheint es dank Social Media und zahlreichen neuen Kochbüchern einfach, für eine gesunde Ernährung in der Kindheit zu sorgen. Doch auch die Zahl an Fast Food-Tempeln steigt und sorgt aufgrund von Geschmacksverstärkern und Co für ein verfälschtes Geschmackserlebnis. Wer auf die Gesundheit seiner Kinder achten möchte, sollte den Besuch von Pommesbude und Konsorten allerdings auf ein Minimum halten.

Limonaden und Soft Drinks enthalten sehr viel Zucker und sollten eine Ausnahme darstellen. Gemeinsames Kochen macht nicht nur Spaß, sondern kann helfen, Freude am Umgang mit Essen zu erzeugen und den Konsum von gesundem Obst und Gemüse nachhaltig zu erhöhen.

Ausreichend Bewegung

So können Sie Übergewicht bei Ihrem Kind vermeiden - ausreichend Bewegung und sportliche AktivitätenIm Kindesalter ist von Diäten jeglicher Art abzuraten. Vielmehr sollte den überzähligen Kilos mittels körperlicher Aktivitäten der Kampf angesagt werden. Wenig Bewegung sorgt nachweislich für Übergewicht und macht müde. Da besonders Kinder, deren Eltern ebenfalls übergewichtig sind, ein erhöhtes Risiko haben, ist es zu empfehlen, ausreichend Bewegung in den Alltag der gesamten Familie einzubauen.

Abendliche Spaziergänge mit der Familie oder Wanderungen am Wochenende verursachen keine finanzielle Belastung und sorgen für mehr Familienzeit. Außerdem sorgen sie für ein besseres Wohlbefinden und senken automatisch die gesundheitlichen Risiken aller Beteiligten.

Sportliche Aktivitäten

Es gibt zahlreiche Sportprogramme, die eigens dafür entwickelt wurden, Kindern beim Abnehmen zu helfen. Die damit einhergehende Gruppendynamik kann sich positiv auf die Motivation auswirken und den Wunsch nach Erfolgen steigern. Wer auf den Konsum von Medien nicht verzichten kann, kann sich spezielle Apps herunterladen oder auf einen Schrittzähler zurückgreifen, um den eigenen Fortschritt im Auge zu haben.

Sport wirkt sich nicht nur positiv auf das Gewicht aus, sondern fördert das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, sich zu konzentrieren. Kinder, die an Übergewicht leiden, werden häufig gemobbt und erfahren soziale Isolation. Teamsport kann dabei helfen, Freunde zu finden und damit den Alltag anders zu gestalten.

Kann man Übergewicht bei Kindern mit Abnehmtabletten entgegenwirken?

Allgemein wird vor der Einnahme von Tabletten zur Reduktion von Gewicht gewarnt. Abnehmtabletten werden gerne als Unterstützung bei der Abnahme von Gewicht herangezogen, besonders wenn Sport oder eine Umstellung der Ernährung nicht die gewünschten Wirkungen zeigen. Gerade bei Kindern sollte bei Übergewicht auf keinen Fall auf Abnehmtabletten zurückgegriffen werden und die Einnahme sollte im Vorfeld unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden.

Die Einnahme von Abnehmtabletten hat auf den Organismus eines Kindes ganz andere Auswirkungen als auf den eines Erwachsenen. Die meisten Präparate sind außerdem auf ein Gewicht konzipiert, das Kinder in der Regel nicht erreichen. Eine langfristige, gesunde Abnahme ist damit nicht zu erreichen.

Abschließende Worte

Die Zahl der Kinder, die an Übergewicht leiden, ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Eltern können schon früh den nötigen Grundstein für einen gesunden Start ins Leben legen. Der Verzicht auf den Konsum von Zigaretten, eine kontrollierte Zunahme in der Schwangerschaft und ein maßvoller Konsum von elektronischen Medien tragen maßgeblich zu einer gesunden Entwicklung bei.

Ungesunde Ernährung und zu wenig körperliche Bewegung sind ungesund und erhöhen das Risiko von Kindern, ein zu hohes Gewicht zu bekommen. Es empfiehlt sich von daher, gesunde, frische Nahrung und Sport von frühester Kindheit an in den Alltag einzubauen.

Wer sein Kind beim Abnehmen unterstützen möchte, sollte auf eine langsame, nachhaltige Gewichtsreduktion setzen und Hilfsmittel wie Abnahmetabletten tunlichst vermeiden. Übergewicht in der Kindheit kann für starke gesundheitliche Probleme im Alter sorgen, die vermieden werden können, wenn sie frühzeitig bekämpft werden.

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Welche Lebensmittel sind gut für Kinder?

Titelbild Welche Lebensmittel sind gut für Kinder

Spinat, Brokkoli und Tomaten gehören zu den Lebensmitteln, die viele Kinder nicht sehr gern mögen. Dabei sind diese gute Lieferanten für wichtige Mineralstoffe. Zu den Lieblingsgerichten der Jüngsten gehören neben Pommes Frites auch Chicken Nuggets, Eis und Süßigkeiten.

Natürlich ist klar, dass diese Nahrungsmittel für den Nachwuchs nur in geringem Maße auf dem Speiseplan stehen sollten. Aber wie kann man ein Kind gesund und abwechslungsreich ernähren und welche Lebensmittel sind gut für unseren Nachwuchs?

Diese Lebensmittel sind wichtig für Kinder

Diese Lebensmittel sind wichtig für KinderDamit das Kind, das sich noch im Wachstum befindet, ausreichend mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen versorgt werden kann, ist eine abwechslungsreiche Ernährung sehr wichtig. Auch wenn der Besuch beim Fast Food Restaurant ein schönes Ereignis für die Familie ist, sollte man doch eher auf eine gesunde Ernährung mit frischen Lebensmitteln achten, damit aus dem Kind ein gesunder und fitter Erwachsener werden kann.

Milchprodukte

Eines der wichtigsten Lebensmittel für das Kind sind Milchprodukte, denn sie liefern hochwertiges Kalzium, dass nicht nur den Knochenbau unterstützt und stärkt. Auch für gesunde Zähne liefern Milchprodukte das wertvolle Kalzium. Milchprodukte, in Form von Getränken, Joghurt, aber auch in Käse, sollten daher jeden Tag auf dem Speiseplan des Kindes stehen.

Etwa 300 bis 400 Mililiter Milch sollten die Kleinen im Alter von zwei bis zehn Jahren täglich zu sich nehmen. Mit einem Glas Milch am Morgen und einem leckeren Käsebrot kann dieser tägliche Bedarf bereits gedeckt werden.

Wurst und Fleisch

Auch wenn immer mehr Menschen einen vegetarischen Ernährungsstil bevorzugen, ist die Aufnahme von Wurst und Fleisch für ein Kind von elementarer Bedeutung. Etwa drei mal pro Woche sollten Fleischgerichte auf dem Teller der Kleinen zu finden sein. Hochwertiges Fleisch wie Rind oder Pute ist reich an den Nährstoffen Magnesium, Zink und Selen, die für viele verschiedene Prozesse im Körper von großer Bedeutung sind.

Ebenfalls ist mageres Fleisch reich an Proteinen, die für gesunde und Starke Knochen verantwortlich sind und so zu einem starken Körper des Nachwuchses sorgen kann.

Fisch

Auch wenn viele Kinder Fisch höchstens in Stäbchenform mögen, sollte der wertvolle Wasserbewohner am Besten 2 Mal die Woche auf dem Speiseplan stehen. Fettreiche Fischsorten wie Hering, Lachs oder Markrele liefern hochwertige Omega Drei Fettsäuren, die für die Bildung neuer Gehirnzellen verantwortlich sind.

Außerdem steckt Fisch voll von wichtigen Vitaminen und Jod, dass für einen optimalen Stoffwechsel sorgt. Versuchen Sie also, Ihrem Nachwuchs Fisch schmackhaft zu machen, denn er liefert viele Nährstoffe für einen gesunden Lebensstil.

Hochwertige Fette


Gesunde Fette, die der Körper aus Lebensmitteln wie Fisch, Nüssen, hochwertiges Pflanzenöl sowie Leinsamenöl bezieht, sind wichtig für die aktive Leistung im Gehirn. Omega Drei Fettsäuren, die vor allem im Fisch vorkommen, zeigten in Studien eine positive Veränderung der Gehirnstruktur.

Wer seinem Kind regelmäßig fettreichen Fisch, oder auch ein vollwertiges Müsli mit Leinsamen anbietet, kann die optimale Fettmenge halten.

Wasser

Das nasse Element ist eines der wichtigsten Lebensmittel für den Menschen. Gerade für die Jüngsten, die den ganzen Tag die Welt entdecken und spielen, ist ein guter Wasserhaushalt enorm wichtig. Bis zum Alter von 2 Jahren sollte Ihr Nachwuchs etwa 800 Mililiter Wasser zu sich nehmen.

Im Alter von 2 bis 8 sollte Ihr Kind etwa einen Liter Wasser am Tag zu sich nehmen. Ältere Jungen und Mädchen sollten mindestens einen Liter Wasser pro Tag zu sich nehmen. 
Ist dem Nachwuchs das pure Wasser zu fad, können Sie es mit ungesüßtem Fruchtsaft mischen oder nach Gusto auch frisches Obst mit hinzu geben.

Obst und Gemüse

Jeder kennt sie, die 5 Regel. Zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse pro Tag sollte jeder Mensch schaffen. Besonders die Kleinsten benötigen diese Portionen, damit sie beim Spielen und rumtollen ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt werden.

Als eine Portion wird hierbei angesehen, was in die eigene Handfläche passt. Bei einem Kind ist die Menge dieser Lebensmittel also weniger groß als bei einem Erwachsenen. 
Erlaubt ist, was schmeckt, als Eltern achten Sie am besten auf regionale Produkte, die ohne Pestizide auskommen.

Vollkorn-Getreide

Brötchen, Reis und Nudeln mögen alle Kinder gerne. Damit aber nicht nur Kohlehydrate , sondern auch gesunde Nährstoffe aufgenommen werden, sollen Eltern zur Vollkornvariante greifen. Reich an Vitaminen, ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen sind Vollkornprodukte ein echter Allrounder und eines der wichtigsten Lebensmittel in der kindlichen Ernährung. Als Vollkornbrot oder dunkle Nudeln sollte das Volle Korn jeden Tag auf dem Speiseplan des Juniors stehen.

Grundregeln zur Ernährung bei Kindern

Grundregeln zur Ernährung bei KindernAuch wir Erwachsenen machen in unserer Ernährung nicht immer alles richtig. Zu groß sind die täglichen Verlockungen am Imbissstand oder in der Bäckerei. Grundsätzlich sollten wir aber gerade unserem Nachwuchs ein gutes Vorbild sein, damit sie schlechte Essgewohnheiten nicht von ihren Eltern übernehmen.
 Auf was Sie unbedingt in der Ernährung des Kindes achten sollten, finden Sie hier:

Fertiggerichte vermeiden

Es geht so einfach und schnell und bringt uns im hektischen Alltag schnell eine warme Mahlzeit auf den Tisch. Jedoch sollten Sie Fertiggerichte meiden, denn diese enthalten nicht nur zu viel Zucker und Fette, sondern sind oft noch chemisch haltbar gemacht, was den kindlichen Körper zusätzlich belastet.

Die falschen Geschmacksverstärker lassen dem Kind nicht die Möglichkeit, einzelne Lebensmittel aus dem Fertiggericht zu erkennen und regen zudem noch den Appetit an.

5 ausgewogene Mahlzeiten am Tag

Viele Jugendliche gehen morgens ohne Frühstück aus dem Haus. Schlechte Konzentration in der Schule ist da die schwerste Folge. Bringen Sie Ihrem Kind schon früh bei, dass 5 ausgewogene Mahlzeiten am Tag wichtig sind, damit es fit und gesund bleibt. Ein vollwertiges Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit um gut in den Tag starten zu können.

Süßigkeiten in Maßen und nicht zur Belohnung

Ein paar Gummibärchen weil das Kind die Hausaufgaben gemeistert hat, ein Stück Schokolade für die gute Mathenote. Hier trainieren wir unseren Töchtern und Söhnen an, dass Süßes zur Belohnung geeignet ist. Dies ist falsch, denn dieses Essverhalten können wir im Erwachsenenalter nicht mehr ablehnen und möchten uns immer öfter mit Schokolade und Co belohnen.

Viel zu oft endet das im Übergewicht. 
Wir müssen nicht immer nur gesunde Lebensmittel zu uns nehmen, auch Süßigkeiten sind erlaubt, wenn es in Maßen ist und nicht zur Angewohnheit wird.

Sind Kinderlebensmittel sinnvoll?

Als gesund angepriesene Kinderlebensmittel sind oft mit Zucker zugesetzt, dass man von gesunden Nahrungsmitteln nicht mehr sprechen kann. Wir sollten dem Nachwuchs schnell beibringen, dass eine ausgewogene Ernährung aus handelsüblichen Lebensmitteln besteht.

Wenn es zwischendurch doch mal einen Müsliriegel geben soll, achten Sie bitte beim Kauf unbedingt auf die Zutaten. Zu viel Zucker und unnatürliche Zutaten schadem dem Kind mehr als dass es Gutes zugeführt bekommt.

Abschließende Worte

Gesunde Lebensmittel sind für Kinder kein Spuk, wenn wir sie schon früh daran gewöhnt haben. Das Kind sieht seine Eltern als Vorbild, dessen Verhalten es sich abguckt und nachmacht. Wenn wir also einen vernünftigen Umgang mit gesunden Nahrungsmitteln haben, wird auch das Kind gerne auf gesunde Speisen zurückgreifen.

Nehmen Sie die Gelegenheit war und kochen Sie so oft es geht frisch, geben Sie dem Kind die Möglichkeit, unterschiedliche gesunde Nahrungsmittel kennenzulernen und ihren frischen Geschmack zu kosten. So kann ihr Kind die Vielseitigkeit von Obst und Gemüse erlernen und findet auch Gefallen an frisch zubereiteten Speisen.

Ihr Kind lernt auch gerne das Kochen mit Mama und Papa. Ermöglichen Sie dies Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter, denn auch dies fördert den Umgang mit gesunden Lebensmitteln.

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Vitaminmangel bei Kleinkindern vorbeugen

Titelbild Vitaminmangel bei Kleinkindern

Ein Vitaminmangel ist besonders für Kinder sehr gefährlich, da er zu Entwicklungsverzögerungen, Wachstumsstörungen oder neurologischen Problemen führen kann. Eine unausgewogene, fleischlose (vegetarische) oder rein pflanzliche (vegane) Ernährung kann zur Entstehung eines Mangels an Vitaminen beitragen.

Auch eine falsche Zubereitung oder nicht fachgerechte Lagerung von Nahrungsmitteln sind Risikofaktoren. Gerade Kinder haben einen besonders hohen Bedarf an Vitaminen. Ihr Körper befindet sich im Wachstum und greift auf die Vitaminreserven zurück.

Um physiologische und neurologische Störungen zu vermeiden, können Eltern entsprechende Präventionsmaßnahmen treffen und damit einem Vitaminmangel vorbeugen.

Wie lässt sich ein Vitaminmangel bei Kleinkindern feststellen?

Vitaminmangel bei Kleinkindern feststellenEin Vitaminmangel bei Kindern macht sich auf verschiedenste Arten bemerkbar. Es kann sowohl zu psychischen Verstimmungen als auch zu physiologischen Veränderungen kommen. Ist ein Kind vermehrt müde oder anfällig für Infekte, kann das ein Warnhinweis sein.

Je nach Vitamin äußert sich ein Mangel auf unterschiedliche Weise. Symptome reichen von Leistungsschwäche über Nervosität bis hin zu eingerissenen Mundwinkeln. In manchen Fällen kann es auch zu einer Erweichung der Knochen kommen.

Vitamin A

Grundsätzlich sind eine falsche Ernährungsweise und Erkrankungen für einen Vitamin-A-Mangel verantwortlich. Kleinkinder stellen eine Risikogruppe für einen Mangel an Vitamin A dar, da sie nur über einen kleinen Leberspeicher verfügen. Sowohl tierische als auch pflanzliche Produkte stellen eine Quelle für Vitamin A dar.

Vitamin A ist u.a. in Leber, Eiern, Fisch und Karotten enthalten. Symptome für einen Mangel an Vitamin A sind zum Beispiel Wachstumsverzögerungen bei Kindern, Sehstörungen, trockene Haut und zusätzliche Knochenbildung.

Vitamin B

Die B-Vitamine gelten als stoffwechselaktivierend und sind wichtig für die Bildung von Blut. Zur Gruppe der B-Vitamine zählt die Folsäure. Diese ist vor allem in der Schwangerschaft von Bedeutung, aber auch Kinder haben aufgrund des Wachstums einen erhöhten Folsäure-Bedarf. Folsäure ist erhöht in Spinat und Leber enthalten.

Von besonderer Bedeutung ist auch das Vitamin B12. Dieses ist maßgeblich für eine gesunde Entwicklung des Gehirns verantwortlich. In erster Linie ist Vitamin B12 in Fleisch, Eiern und Milch enthalten. Ein Mangel an Vitamin B äußert sich über Erschöpfung, Appetitmangel, Leistungsschwäche und Reizbarkeit.

Vitamin C

Vitamin C ist in erster Linie für das menschliche Immunsystem von großer Bedeutung. Gerade in der kälteren Jahreszeit, wenn Erkältungen an der Tagesordnung stehen, ist die Aufnahme von genügend Vitamin C wichtig. Außerdem wirkt es unterstützend bei der Heilung von Wunden oder Narben und trägt zur Festigkeit von Knochen und Knorpeln bei.

Eine Menge Vitamin C findet man in Sanddornbeeren, Schwarzen Johannisbeeren und Petersilie. Ein Mangel an Vitamin C macht sich u.a. durch Müdigkeit, ein schwaches Immunsystem, Muskelschmerzen und Wachstumsstörungen bemerkbar.

Vitamin D

Vitamin D kann vom Körper selbst gebildet werden und wird nicht verbraucht, sondern über einen längeren Zeitraum gespeichert. Der größte Teil wird unter dem Einfluss von Sonnenlicht gebildet. Über die Nahrung wird Vitamin D nur in einer anteilsmäßig kleinen Menge aufgenommen.

In der Nahrung findet man Vitamin D u.a. in fetten Fischarten, Butter und Eiern. Leidet man an einem Vitamin D Mangel, lässt sich dieser z.B. anhand von weichen, brüchigen Knochen, Haarausfall, Müdigkeit und depressiven Verstimmungen erkennen.

Vitaminmangel bei Kleinkindern vorbeugen und behandeln

Ein Mangel an Vitaminen bei Kleinkindern kann mitunter folgenschwere Auswirkungen haben. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und genügend Zeit an der frischen Luft, um ausreichend Sonnenstrahlen zu tanken, sind notwendig, um einem Vitaminmangel vorzubeugen und den kindlichen Körper vor Schäden zu schützen. Unterstützend können zur Behandlung eines Mangels auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

Ausgewogene und gesunde Ernährung

Für ein gesundes körperliches Wohlbefinden und um einen Vitaminmangel vorzubeugen, ist es von großer Bedeutung, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Gerade Kinder haben einen erhöhten Vitaminbedarf, um ihren Körper im Wachstum ausreichend zu versorgen.

Eltern können ihre Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten miteinbinden und damit ihr Interesse an gesundem Essen fördern. Gemeinsames Kochen macht Spaß, bringt zusätzliche Familienzeit und versorgt Kinder mit ausreichend Vitaminen. Gerade in der kalten Jahreszeit kann Infekten mit einer ordentlichen Vitaminzufuhr vorgebeugt werden.

Nahrungsergänzungsmittel

Grundsätzlich kann ein Vitaminmangel durch gesundes Essen vermieden und bekämpft werden. Verweigert ein Kind aber den ausreichenden Verzehr von Obst, Gemüse und Co, kann ein folglicher Mangel unterstützend mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln bekämpft werden.

Nahrungsergänzungsmittel für Kinder sind in Form von Sirups, speziellen “Gummibärchen” und als Kau- bzw. Lutschtabletten erhältlich. Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist darauf zu achten, die empfohlene Tagesdosis einzuhalten und nicht zu überschreiten.

Welche Risiken bringt ein Vitaminmangel bei Kleinkindern mit sich?

Vitaminmangel bei Kleinkindern RisikenEin Vitaminmangel bei Kindern birgt eine Vielzahl an Risiken. Diese können sowohl physiologische als auch neurologische Probleme verursachen. Bei Kindern sind vor allem das Wachstum, die Entwicklung der Knochen und Knorpel und die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit in der Schule gefährdet.

Grundsätzlich ist die Entwicklung des kindlichen Gehirns maßgeblich von einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen abhängig. Ein Mangel an Vitamin D3 kann auch schon im Kindesalter depressive Verstimmungen hervorrufen, die mitunter bis ins Erwachsenenalter eine Belastung darstellen können.

Abschließende Worte

Tritt ein Vitaminmangel bereits in der Kindheit auf, kann dies für die Entwicklung des kindlichen Organismus massive Folgen haben. Vitamine sorgen für ein gesundes Wohlbefinden und unterstützen den Körper beim kräftezehrenden Wachstum. Eltern können einem Mangel an Vitaminen mittels Präventionsmaßnahmen vorbeugen, indem sie für eine gesunde, ausgewogene Nahrungsaufnahme sorgen und ihr Kind genügend Sonnenlicht aussetzen.

Bei einem bestehenden Mangel sollte gezielt auf die Aufnahme der bedeutsamen Vitamine geachtet werden. Bei Bedarf können Nahrungsergänzungsmittel herangezogen werden. Grundsätzlich ist es aber ausreichend, auf eine angemessene Ernährung zu achten, um einem Vitaminmangel zu entgehen.

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Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel bei Kindern?

Titelbild Nahrungsergänzungsmittel bei Kindern

Eltern denken, dass ihre Kinder Nahrungsergänzungsmittel benötigen. Denn viele Eltern denken, dass ihr Nachwuchs über die Nahrung nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe sowie Spurenelemente aufnehmen kann. Die größte Sorge der Eltern ist, dass ihr Kind, das sich ja noch im Wachstum befindet, daher einen Mangel hat und in seiner Entwicklung zurückbleibt bzw. die Abwehrkräfte nicht ausreichend sind um zum Beispiel der jährlichen Erkältungswelle zu trotzen.

Dabei ist der Nutzen von solchen Präparaten nicht ausreichend belegt. Auf was zu achten ist, wird im Folgenden erläutert. Denn nicht alle Ergänzungsmittel zur Nahrung sind wirklich gut geeignet um die Abwehrkräfte zu stärken und die Entwicklung des Kindes zu fördern.

Welche Nahrungsergänzungsmittel werden für Kinder empfohlen?

Welche Nahrungsergänzungsmittel werden für Kinder empfohlenAllgemein muss man sagen, dass die Abwehrkräfte von Kindern sehr schwach sind. Und genau darüber machen sich die meisten Eltern große Sorgen. Direkt von Kinderärzten werden meist keine derartigen Präparate empfohlen. Grundsätzlich haben Kinderärzte aber nichts gegen die Verabreichung von speziellen Präparaten, wie Lebertran oder Multivitamintabletten in Form von Kau- oder Lutschtabletten sowie Multivitaminsäften.

Es gibt zudem auch Präparate in Pulverform. Empfohlen werden können Präparate, die Vitamin D, Calcium, aber auch DHA und Eisen, Jod sowie Alpha-Linolensäure sowie Linolsäure enthalten.

Calcium

Die Gabe von einem Präparat mit Calcium soll vor allem beim Kind das Wachstum der Knochen und der Zähne anregen und diese stärken. Denn der Calciumspiegel im Blut befindet sich in einem doch recht empfindlichen Gleichgewicht. Zudem steht der Calciumspiegel in engem Zusammenhang mit dem Phosphat-Haushalt im menschlichen Körper. Die Tagesbedarfsempfehlung bei Kleinkindern liegt bei 600 mg, bei Kindern im Alter von 4 bis 10 Jahren bei 750-900 mg.

Vitamin D

Eine Gabe von einem Präparat mit Vitamin D ist gar nicht so verkehrt. Denn spielt ein Kind nicht jeden Tag im Freien und hält sich nur in der Wohnung auf, entwickelt es irgendwann einen Vitamin D Mangel. Dieser kann ursächlich sein für häufige Erkrankungen und Infektionen, aber auch für schnelle und chronische Erschöpfung und Müdigkeit und kann auch für eine schlechte Wundheilung verantwortlich sein.

DHA

Nahrungsergänzungsmittel, die DHA (Docosahexaensäure) enthalten sind sinnvoll auch für ein Kind. Bei DHA handelt es sich um eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren gehört. DHA-Präparate senken insbesondere das Risiko von Verhaltensstörungen, von Autismus und beugen ADHS vor.

Alpha-Linolensäure und Linolsäure

Kindern kann man auch Präparate auf der Basis von Alpha-Linolensäure und Linolsäure geben. Hierbei handelt es sich um eine dreifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen. Ein Mangel an dreifach ungesättigten Fettsäuren begünstigt neurologische und psychiatrische Störungen wie ADHS und Autismus.

Eisen

Eine Gabe von einem Präparat mit Eisen ist aus dem Grund bei Kindern sinnvoll, weil diese in der Wachstumsphase, also in den ersten 18 Lebensjahren, einen erhöhten Eisenbedarf haben.Verringerte Aufmerksamkeit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit können durch die Gabe von Eisen Präparaten verhindert werden. Bei Mädchen ist eine zusätzliche Gabe von Eisen Präparaten vor allem sinnvoll bei Einsetzen der Menstruation.

Jod

Nahrungsergänzungsmittel mit Jod sind für ein Kind besonders wichtig und sinnvoll. Denn mit jedem Wachstumsschub nimmt der Bedarf an Jod zu. Schon Kleinkinder sollten 100 mg Jod pro Tag aufnehmen. Kinder ab 4 Jahren haben einen täglichen Bedarf von 180 mg Jod. Sinnvoll ist die zusätzliche Gabe von Jod-Präparaten vor allem dann, wenn im elterlichen Haushalt sehr salzarm gekocht wird.

Lassen sich die Nährstoffe bei Kindern auch anders decken?

Nährstoffe bei Kindern deckenGrundsätzlich ließe sich die Versorgung von einem Kind mit ausreichend Nährstoffen, sprich Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die für eine gesunde Entwicklung und eine Stärkung des Immunsystems sorgen, auch über eine tägliche ausgewogene Ernährung sicherstellen.

Das große Problem ist, dass ein Kind häufig Phasen hat, in denen es bestimmte Nahrungsmittel einfach nicht essen möchte. Bestrafungen bringen hier nichts. Denn dann assoziiert das Kind die Aufnahme von Nahrung, die es nicht mag, schnell mit Bestrafung.

Eine liebevolle, aber strenge und vielleicht spielerische Heranführung an eine ausgewogene Ernährung seitens der Eltern kann dabei helfen.

Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel bei Kindern also wirklich?

Nahrungsergänzungsmittel – darüber sind sich Ärzte und auch die Anbieter einig – stellen keinen Ersatz für eine gesunde ausgewogene Ernährung dar. Verbraucherschützen sehen es noch ein bisschen kritischer. Sie sind der Meinung, dass ein Kind überhaupt keine solchen Präparate benötigt.

Sinnvoll ist die Gabe solcher Präparate dann, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt – zum Beispiel bei Vitamin D, Eisen oder Jod. Auch ein sportlich sehr aktives Kind sollte mit entsprechenden Präparaten vor allem während der Wachstumsschübe unterstützt werden.

Was sollte man bei der Verwendung von Nahrungsergänzungen beachten?

Bei der Verwendung der Nahrungsergänzungsmittel sollte auf die richtige Dosierung geachtet werden. Vor allem bei der Gabe von fettlöslichen Vitaminen, insbesondere von Vitamin A, E und D sowie K ist Vorsicht angesagt. Derartige Präparate sollen nur die Lücken füllen, die die Ernährung hinterlässt.

Eine Überdosierung von solchen Präparaten kann sogar zu gesundheitlichen Problemen führen. Es ist auf jeden Fall die Höchstmengenempfehlung pro Tag auf der Verpackung zu beachten.

Abschießende Worte

Ergänzungspräparate gibt es viele – auch welche, die schon für ein Kind geeignet sind bzw. speziell auf dessen Bedürfnisse abgestimmt sind. Eltern, die dafür sorgen wollen, dass ihr Kind gute Abwehrkräfte hat und ein gutes Wachstum von Knochen und Gehirn, geben ihren Kindern gerne täglich solche Präparate.

Auch die, wo sich heute als Eltern Sorgen um ihr Kind machen, können sich noch an die Gabe von Ergänzungsmitteln erinnern. Und zwar an den eher berüchtigten Lebertran. Dabei zeigen Studien, dass eine Gabe der Nahrungsergänzungsmittel gar nicht nötig ist. Denn ausgewogen ernährte Kinder benötigen keine Nahrungsergänzungsmittel.

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